Tag 8

Mit einer Gehmeditation im eigenen Körper ankommen

Ich wünsche die einen erfolgreichen Tag 8!

Ein freudiges Hallo[ds_firstname space=“before“]!

Ich freue mich, dass du auch heute wieder dabei bist.

Am Tag 2 hatte dir den Song von Gerhard Schöne, „Ganz Einfach“, zum anhören verlinkt. Heute möchte ich mit den Text beginnen, er beschreibt den Kern der Achtsamkeitspraxis sehr schön. Man könnte fast vermuten, dass der Text eine buddhistische Quelle hat.

Ein Mann fahrt zu ’nem Blitzbesuch
Zu seinem Vater im Dorf.
Der Alte futtert grade Katzen.
Der Mann sagt „Tag! Ich bleib‘ nicht lang,
Hab eigentlich gar keine Zeit
Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht!
Ich hetz mich ab und schaffe nichts.
Ich bin nur noch ein Nervenwrack.
Woher nimmst du nur deine Ruhe?“
Der Alte kratzt sein linkes Ohr
Und sagt: „Mein Lieber, hör gut hin,
Ich mach es so, es ist ganz einfach:

Wenn ich schlafe, schlafe ich.
Wenn ich aufsteh‘, steh‘ ich auf.
Wenn ich gehe, gehe ich.
Wenn ich esse, ess‘ ich.

Wenn ich schaffe, schaffe ich.
Wenn ich plane, plane ich.
Wenn ich spreche, spreche ich.
Wenn ich höre, hör‘ ich.“

Der Mann sagt: „Was soll dieser Quatsch?
Das alles mache ich auch,
Und trotzdem find‘ ich keine Ruhe.“
Der Alte kratzt sein linkes Ohr
Und sagt: „Mein Lieber, hör‘ gut hin,
Du machst es alles etwas anders:

Wenn du schläfst, stehst du schon auf.
Wenn du aufstehst, gehst du schon.
Wenn du gehst, isst du schon,
Wenn du isst, dann schaffst du.

Wenn du schaffst, dann planst du schon.
Wenn du planst, dann sprichst du schon.
Wenn du sprichst, dann hörst du schon.
Wenn du hörst, dann schläfst du.

Wenn ich schlafe, schlafe ich …

Text: Gerhard Schöne

Gehmeditation

„wenn ich gehe, dann gehe ich“

Passend zum Text möchte ich heute mit dir die Gehmeditation üben.
Schau, dass Du genug Platz hast (wenige Meter genügen) und in Ruhe gehen kannst.


Hier klicken zum downloaden

Du kannst natürlich auch den Bodyscan oben anwenden.

Viel Freude!

Abschlussgedanke

Übrigens kannst du die Gehmeditation überall praktizieren. Wir gehen am Tag viele Strecken von A nach B, von B nach C und unser Atem ist immer mit dabei.

Wie wäre es für dich dann dein Aufmerksamkeit auf das Gehen und das Atmen zu lenken 😉
Dadurch können wir am Tag viele Male meditieren, unseren Geist zu beruhigen und zu klären, sozusagen ganz einfach nebenbei.

Baue doch in den nächsten Tagen (und vielleicht schon heute) eine kleine Gehmeditationen in Deinen Alltag ein. Fein!

Schreibe deine Erfahrungen gerne in den Kommentar.

Ich wünsche die noch einen gelassenen Tag!

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