Tag 1

Die Aufmerksamkeit mit dem Atem stärken

Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen zum 30-Tage Kurs Achtsamkeitspraxis – Einführung und Auffrischung

 

Ich freue mich sehr, dass du dich dazu entschieden hast, an diesem Kurs teilzunehmen.

Ein paar kurze Worte zu mir, mein Name ist Walter Dieban und seit gut 20 Jahren gehe ich voller Freude den Weg der Achtsamkeit, den ich mit Begeisterung und Herz seit über 12 Jahren weitergebe.

Achtsamkeit und Meditation sind für mich eine Lebensart, sozusagen die „Kunst zu leben“. Immer wieder im Moment sein, bemerken wenn es nicht so ist und so die Gelegenheit wahrnehmen, wieder in den Moment zurück zu kommen. Dem Jetzt die Aufmerksamkeit schenken ohne zu werten und zu urteilen. Wohlwollend anzunehmen was jetzt ist, immer wieder von Augenblick zu Augenblick.

Vor ca. 20 Jahren lernte ich Vipassana kennen, die Achtsamkeitsmeditation, die Praxis die mein Leben verändert hat. Es entstand eine Gelassenheit, mehr innere Sicherheit, eine freudige Ruhe in mir, die mir in stürmischen Zeiten half bei mir zu beleiben. An den Dingen zu bleiben, in Beziehung zu bleiben – auch wenn es mal nicht angenehm ist. Die Praxis ist der Weg, zu meinem Glücklichsein selbst beitragen zu können und das Menschsein besser zu verstehen.

Ich schätze es, diesen Weg auch anderen zu eröffnen und Menschen in ihrem Entwicklungsprozess zu begleiten.

In den nächsten 30 Tagen werden wir uns gemeinsam täglich mit der Achtsamkeit beschäftigen. Täglich werden neue Inhalte freigeschaltet, so wie du das aus dem Basiskurs kennst. Ich werde dir die verschiedenen Aspekte der Achtsamkeitspraxis regelmäßig als Podcast oder Videocast näher bringen . Und an allen Tagen gibt es geführte Meditationen. Es gibt auch wieder täglich kurze Inspirationen mit Texten und Bildern. Auf die Inhalte zugreifen kannst du auch nach Kursende, so wie du auf den Basiskurs zurückgreifen kannst. Die Audiodateien mit den Meditationen kannst du auch herunterladen um sie offline zu hören.

Im unteren Teil der täglichen Seite findest du noch dein Daybook und den Kommentarbereich. Im Daybook kannst du deine tägliche Erfahrung dokumentieren, was du geübt hast, wie deine Stimmung ist und mehr. Ich lade dich dazu ein, das Daybook wirklich zu nutzen, es unterstützt dich bei deiner Praxis und zeigt gleichzeitig wie unterschiedlich unsere Tage verlaufen.

In Kommentarbereich kannst du mit allen Teilnehmern in den Austausch gehen, deine Erfahrung teilen, Fragen stellen und Anmerkungen machen. Auch hier bitte ich dich regen Gebrauch davon zu machen. So können wir uns gemeinsam unterstützen dran zu bleiben.

 

Wir begeben uns also für die nächsten Wochen auf eine spannende und lohnende Reise: eine Einführung in die Achtsamkeitspraxis. Und es geht direkt los, ich wünsche Dir viel Spaß dabei!

Tag 1 - Die wichtigsten Grundlagen

Im Video werde ich kurz die wichtigsten Grundlagen der Theorie erklären:

  • Wie lässt sich Achtsamkeit beschreiben?
  • Warum übt man Aufmerksamkeit und Achtsamkeit?
  • Wie lässt sich Achtsamkeitspraxis von Glauben abgrenzen?
  • In welchen Anwendungsfeldern/Bereichen wird Achtsamkeit eingesetzt?
  • Wie wird die Achtsamkeitspraxis wissenschaftlich untersucht?
  • Wie verändert sich das Gehirn durch Achtsamkeitspraxis?

Im Anschluss daran gibt es noch ein paar Hinweise zur Nutzung dieses Programms, und dann steigen wir in die Praxis ein und machen eine einfache Atem-Achtsamkeitsmeditation.

 

Ein wichtiger Hinweis

Zum Schluss heute noch ein wichtiger Hinweis:

Wie du wahrscheinlich schon selbst erfahren hast kann Achtsamkeitspraxis herausfordernd sein! Wir erleben vielleicht innere Erfahrungen – manche davon sind unangenehm, um die wir früher eher einen Bogen gemacht hätten. Nun bekommen wir vielleicht mit, wie gestresst, müde, traurig oder ängstlich wir uns fühlen. In diesen Situationen haben wir früher weggeschaut und uns mit allen möglichen Dingen abgelenkt, damit wir diese Gefühle nicht spüren brauchten. Durch das offene Beobachten kann es sein, dass wir uns manchmal von unseren eigenen Gefühlen überfordert fühlen.

Wenn du Achtsamkeit übst, dann bitte mit liebevoller Selbstfürsorge, übe dich dabei auch liebevoll und mitfühlend mit dir selbst zu sein. Es kann gut sein, dass wir manchmal innerlich einen Schritt zurücktreten, wenn wir merken, dass es uns zu viel wird. Gleichzeitig versuchen wir dranzubleiben, zu schauen was es Neues zu entdecken gibt, zu bemerken wann und wie weit wir uns wieder öffnen wollen. So können wir uns immer wieder neu entscheiden und uns wohlwollend und freundlich uns selbst zuwenden.

Es braucht ein bisschen Mut, um uns allen Empfindungen gegenüber zu öffnen und sie ganz zu fühlen.

Ich wünsche dir einen fruchtvollen, erfolgreichen Kurs!

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