Tag 25
Deine Selbstwahrnehmung
Deine heutige Praxisübung
Sitzmeditation - Denken beobachten
Tagesimpuls
Herzlich Willkommen zu Tag 25!
Hallo [ds_firstname]!
25 Tage täglich (? ???? ) geübt, meditiert, wahrgenommen, gespürt usw. WOW!
Nur noch 4 Tage und wir werden uns für 2 Tage virtuell treffen. Ich freue mich darauf.
Heute soll es ein wenig über Selbstwahrnehmung gehen. Ich habe dir dazu eine kleine Reflexionsübung bereitgestellt.
- Wie geht es dir mit deiner Selbstwahrnehmung?
- Kannst du für dich eine Veränderung wahrnehmen?
- Was hat sich für dich geändert?
Natürlich kannst und darfst du auch meditieren ????
Übung Selbstwahrnehmung
Teil 1
Nimm dir für die Übung zur Selbstwahrnehmung 20-30 Minuten Zeit.
Lege dir etwas zum Schreiben bereit. Setze dich wie zu einer Sitzmeditation hin.
Schließe deine Augen und halte für einige Atemzüge inne.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf den ganzen Körper und alles was du an dir wahrnehmen kannst.
Achten auf deinen Atem, auf Wärme und Kälte, auf Körperspannung, Bewegungen, die Sitzfläche, die Rückenlehne und alle anderen Empfindungen.
Nimm die Gedanken wahr, die kommen und gehen, die Bilder und inneren Stimmen, deine Stimmungen und Emotionen.
Lenke die Aufmerksamkeit auf die Beine, das Becken, den Bauch, den Brustbereich, den Rücken, die Arme, die Schulter und zum Schluss auf das Gesicht.
Nimm das alles nur wahr – du brauchst nichts zu ändern.
Verweile ein wenig in dieser wahrnehmenden Haltung und werde dir diesem Kommen und Gehen bewusst. Offen die Fülle der Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken, Bilder beobachten.
Teil 2
Jetzt stelle dir innerlich folgende Fragen und lausche den Antworten. Manchmal kommen sie schnell, andere brauchen länger, gib dir die Zeit. Wenn du nicht auf alle Fragen Antworten bekommst, kannst du die Übung mit den noch offenen Fragen wiederholen.
Vergleiche zum Beginn des Kurses:
- Was hat sich in deiner privaten Umgebung geändert?
- Wie empfindest du deine berufliche Umgebung jetzt?
- Wie gehst du mit den wichtigsten Menschen in deinem privaten Umfeld um und sie mit dir?
- Wie in deinem beruflichen Umfeld?
- Wie nimmst du dein Wissen, deine Fähigkeiten wahr?
- Wie deine Überzeugungen, welche Regeln gelten für dich jetzt?
- Was ist dir wichtig?
Nimm auch dabei auch deine Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken, Bilder wahr – wie nimmst du dich selbst wahr, wenn du dir diese Fragen stellst und wie ist es bei den Antworten?
Die Ergebnisse der Übung kannst du dir aufschreiben.
Meditation
Abschlussgedanke:
Die. Fragen finde ich sehr passed und kraftvoll.
3 Fragen führen dich zur Achtsamkeit
Du bist achtsam, wenn du siehst, hörst und spürst, was in dir vorgeht.
Das erreichst du, indem du dir 3 Fragen stellst und in deinem Inneren nach Antworten forschst. Du fragst dich:
- Welche Bedürfnisse spüre ich?
- Welche Impulse spüre ich?
- Was fühle ich?
Was fühle ich? Druck, Glück, Entspannung, Hunger, Scham, Ärger? Was ist es?
Du kannst dich auch fragen, wo in deinem Körper du diese Gefühle fühlst. Denn meistens haben Gefühle einen Sitz in unserem Körper.
Dann fragst du dich nach deinen Bedürfnissen.
Was brauchst du also gerade? Wonach sehnst du dich gerade?
Vielleicht Entspannung, Leichtigkeit, Abenteuer, Miteinander, Inspiration, Motivation.
Was es auch für dich ist.
Das Gefühl „Zufriedenheit“ ist übrigens ein Zeichen dafür, dass du gerade nichts brauchst.
Während „Verlangen“ das starke Gefühl ist, etwas dringend zu brauchen. Oft in einen Impuls gekleidet.
Was uns zur letzten der 3 Fragen bringt: Die nach deinen Impulsen. Also den Forderungen deines Innenlebens.
Mach dir was zu essen. Mach dir einen Kaffee. Suche im Internet nach was. Schau mal nach E-Mails. Check dein Handy. Iss ein Snickers.
Impulse zu unterdrücken, ist notwendig, wenn wir an irgendetwas dranbleiben wollen. Und es kostet Kraft. Aber wenn du sie dir bewusst machst, wird es einfacher, weil du dann bewusst antworten kannst: „Du brauchst gerade kein Snickers, du hast gerade gegessen.“
Was fühle ich gerade? Was brauche ich gerade? Wonach verlangt es mich gerade?
Stell dir diese 3 Fragen regelmäßig und oft. Dann wirst du achtsamer mit dir selbst.
Nachdem du das mal 3 Minuten ausprobiert hast, fühlst du dich näher an dir dran?
(Ralf Sanftleben – Zeit zu leben)
Teile deine Erfahrungen im Kommentarbereich.
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Ich musste mitten in der Nacht zum Dienstag nochmals die beiden Videos vom Sonntag „hören“…. hier ist soviel für unsere zweite Phase … hin zum Wir drin…